MAV Invest - Aktienfonds

Unser Fonds investiert schwerpunktmäßig in Aktien kleinerer und mittlerer Gesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum“, erläutert Ralf Bake, Geschäftsführer der MAV. Auf diesem Weg können Anleger am Wertzuwachs zukunftsträchtiger Unternehmen vorwiegend in Deutschland teilhaben. „Voraussetzung dabei ist eine fundamentale Unterbewertung der ausgewählten Aktien“, erklärt Bake die Anlagestrategie des emittierten Aktienfonds. Darüber hinaus erfolgt je nach Marktsituation eine Ergänzung des Portfolios durch ausgesuchte Standardwerte. „Hinzu kommen Investitionen in Sondersituationen wie beispielsweise Abfindungen, so dass wir unseren Kunden ein Produkt anbieten können, das von einer relativ börsenunabhängigen Entwicklung profitiert“, so Bake.

 

 

MAV Invest: Monatskommentar für Juli 2026

 

In diesem Monat eine Meldung unseres Depotwertes Umweltbank vom 29.7.2026:
 
UmweltBank mit starkem Kreditneugeschäft und weiteren Fortschritten bei der operativen Profitabilisierung im ersten Halbjahr 2026

- UmweltBank schreitet bei der operativen Profitabilisierung weiter voran und erzielt positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2026

- Starkes Kreditneugeschäft von über 180 Mio. Euro im ersten Halbjahr realisiert

- Wachstum im Privatkundengeschäft in den ersten 6 Monaten 2026 mit rund 11.000 neuen Kundinnen und Kunden fortgesetzt

- Kostensenkungsprogramm zeigt Wirkung und führt im ersten Halbjahr 2026 zu signifikantem Rückgang des anderen Verwaltungsaufwands um 34 %, bei insgesamt  gesunkenem Verwaltungsaufwand in Höhe von rd. 13 %.

- Ratingagentur Fitch bestätigt Bonität der UmweltBank mit BBB-


Die UmweltBank setzte ihr Wachstum im ersten Halbjahr 2026 fort. Neben positiven Impulsen im  Privatkundengeschäft entwickelt sich insbesondere das
Firmenkundengeschäft sehr erfreulich. Die im zweiten Quartal 2026 vergebenen Kredite übersteigen mit einem Volumen von rund 150 Mio. Euro das komplette
Neugeschäft des Vorjahres (2025: rd. 120 Mio. Euro). "Das starke zweite Quartal unterstreicht die wiederhergestellte hohe Leistungsfähigkeit unseres Kreditgeschäfts. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Finanzierungen für
erneuerbare Energien und Immobilien spiegelt sich auch in einer gut gefüllten Pipeline wider. Mit einer um 0,2 Prozentpunkte auf 17,1 % verbesserten Gesamtkapitalquote verfügen wir über zusätzlichen Spielraum, die Kreditvergabe weiter auszubauen und attraktive Wachstumschancen konsequent zu nutzen. Vor
diesem Hintergrund sind wir auf einem guten Weg, unser Ziel von 450 Mio. Euro Kreditneugeschäft im Gesamtjahr zu erreichen", kommentiert Dietmar von Blücher,
Sprecher des Vorstands der UmweltBank.


Verdopplung der Girokonten im zweiten Quartal 2026

Im Privatkundengeschäft verzeichnete die UmweltBank im ersten Halbjahr eine solide Nachfrage. Mit einem Wachstum von 6 % (rd. 11.000 Nettoneukunden) ist die
Kundenzahl im ersten Halbjahr auf rund 195.000 gestiegen. Per 30. Juni 2026 lagen die Privatkundeneinlagen bei 3,9 Mrd. Euro, nach 4,3 Mrd. Euro zum Jahresende 2025. Der Rückgang ist überwiegend auf auslaufende Sonderkonditionen
bei Tagesgeldkonten zurückzuführen. Die entsprechend gestiegene Kündigungsquote konnte mit rund 24.000 Brutto-Neukunden im ersten Halbjahr überkompensiert
werden. Dabei stand im zweiten Quartal 2026 unverändert die Profitabilisierung des Privatkundengeschäfts im Fokus. Mit dem UmweltGiro, dem 2025 eingeführten
Girokonto, zielt die UmweltBank darauf ab, Hausbank ihrer Kundinnen und Kunden zu werden, wodurch die Kundenbindung gestärkt und Cross-Selling-Potenziale
erschlossen werden sollen. Erfreulich ist in diesem Rahmen ein Anstieg auf rund 7.400 Girokonten im Bestand per 30.06.2026. Damit konnte der Wert des Vorquartals (rd. 3.500 Girokonten) mehr als verdoppelt werden.

Das Kundendepotvolumen stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um rund 40 Mio. Euro, von 556 Mio. Euro auf 597 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum legte das
Volumen der hauseigenen aktiven Fonds und ETFs von rd. 290 Mio. Euro um 8 % auf rd. 312 Mio. Euro zu. Hervorzuheben ist dabei der weltweit investierende
UmweltBank-Aktien-ETF (ISIN: LU2679277744 ), der seit Jahresbeginn das Fondsvolumen um über 30 % auf 84 Mio. Euro steigern konnte. Mit Börsenlisting am
27. Juli 2026 hat die UmweltBank ihr Produktangebot um drei weitere nachhaltige Europa-ETFs (Artikel-9-Produkt gemäß SFDR) erweitert. Mit den neuen ETFs können
Anlegerinnen und Anleger gezielt in Aktien (ISIN: LU3401048544 ), Staatsanleihen (ISIN: LU3401048460 ) und Unternehmensanleihen (ISIN: LU3401048387 ) im
europäischen Raum investieren.


Kapitalquote von rund 17,1 % ermöglicht 2026 deutliches Wachstum im Firmenkundengeschäft

Im Kreditgeschäft bleibt die Nachfrage im Bereich der erneuerbaren Energien und nach Immobilienfinanzierungen weiterhin hoch. Gleiches gilt für das jüngst
erschlossene Geschäftsfeld der Batterieenergiespeichersysteme, was sich im
ersten Halbjahr 2026 bereits in diversen abgeschlossenen Finanzierungen widerspiegelt. Neben Stand-alone-Batteriespeichern liegt der Fokus der UmweltBank insbesondere auf Co-Location-Projekten. Die Kombination von Batteriespeichern mit Photovoltaik- oder Windparks entwickelt sich zunehmend zum Marktstandard und eröffnet erhebliche Investitionspotenziale. Dank der rund
30-jährigen Erfahrung in der Finanzierung erneuerbarer Energien hat sich die UmweltBank in diesem dynamisch wachsenden Markt in kurzer Zeit als starker
Finanzierungspartner positioniert. "Mit der Finanzierung dringend benötigter Speicherkapazitäten leisten wir einen wichtigen Beitrag für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und stabiles Energiesystem", kommentiert Dietmar von Blücher.

Insgesamt konnte die Bank im ersten Halbjahr 2026 Kredite mit einem Volumen von rund 180 Mio. Euro vergeben, davon fast 150 Mio. Euro allein im zweiten Quartal. Der Gesamtwert des Vorjahres in Höhe von rund 120 Mio. Euro konnte damit bereits deutlich übertroffen werden. Das Neukreditvolumen teilt sich dabei ungefähr
hälftig auf die Bereiche erneuerbare Energien sowie nachhaltige Immobilien auf.

Insgesamt plant der Vorstand mit einem Neukreditvolumen in Höhe von 450 Mio. Euro für das Jahr 2026. In konkreter Anbahnung sind bereits Finanzierungen im Volumen von rund 270 Mio. Euro für das zweite Halbjahr. Darüber hinaus liegen weitere Kreditanfragen im Volumen von rund 450 Mio. Euro vor, wodurch das Gesamtjahresziel als realisierbar eingeschätzt wird.

Die für das Kreditgeschäft wichtige Gesamtkapitalquote konnte zum Ende des ersten Halbjahrs 2026 auf 17,1 % gesteigert werden und liegt damit deutlich über den aufsichtlichen Anforderungen in Höhe von rund 15 %. Im Rating-Update der Agentur Fitch wird die Bonität der Emittentin UmweltBank AG unverändert mit BBB-
bewertet, was dem wichtigen Investment-Grade-Status entspricht.


Ergebnis und Ausblick

Der Verwaltungsaufwand lag im ersten Halbjahr 2026 insgesamt mit 31,2 Mio. Euro rd. 13 % unter dem Vorjahreswert von 35,7 Mio. Euro. Dabei lagen die
Personalkosten mit 17,1 Mio. Euro durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen über dem Vorjahreswert von 14,3 Mio. Euro. Aufgrund gesunkener Kosten für
externe Beratung und weiterer Einsparungen konnte der andere Verwaltungsaufwand zum 30. Juni 2026 hingegen um 34 % gegenüber dem Wert des Vorjahres reduziert
werden. Im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere Entlastungseffekte erreicht werden - unter anderem durch die Konsolidierung der IT-Infrastruktur sowie reduzierte Prüfungskosten. Darüber hinaus wurden weitere  konsequente Schritte zur Kostenreduzierung eingeleitet.

Die Gesamterträge beinhalten im Gegensatz zu den Vorjahren keine signifikanten Sondererträge und lagen somit im ersten Halbjahr 2026 bei 33,4 Mio. Euro (nach
42,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2025). Unter dem Strich steht im ersten Halbjahr 2026 somit ein positives Ergebnis von 2,2 Mio. Euro.

Auf Basis der Halbjahreszahlen ist für das Geschäftsjahr 2026 mit operativen Erträgen am unteren Ende der Prognose von 76 bis 86 Mio. Euro zu rechnen.
Kompensatorisch wirken die bereits umgesetzten Maßnahmen aus dem Kosten- und Effizienzprogramm, durch die im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtentlastung beim Sachaufwand von rund 13 Mio. Euro erwartet wird. Im Basisszenario beabsichtigt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr  Wachstumsinvestitionen in Höhe von rd. 5 Mio. Euro zu tätigen. Diese stehen im Falle einer schwächeren
Ertragsentwicklung im Jahresverlauf zur Disposition. Ausbleibende oder geringere Wachstumsinvestitionen würden sich entsprechend in niedrigerem Wachstum im
Privatkundengeschäft widerspiegeln. In beiden Szenarien ist für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Ergebnis vor Steuern am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite (12,5 bis 17,5 Mio. Euro) zu rechnen.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen und die Investorenpräsentation befinden sich auf der Investor-Relations-Webseite der UmweltBank
(https://www.umweltbank.de/investor-relations/)


Über die UmweltBank AG

Die UmweltBank AG verbindet seit ihrer Gründung 1997 Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Erfolg. Sie finanziert ausschließlich Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Immobilien. Damit treibt sie die
Energiewende voran und fördert den sozialen wie ökologischen Wohnungsbau. Gleichzeitig bietet die grüne Bank nachhaltige Finanzprodukte an, von einem
Girokonto über Sparprodukte bis hin zu Wertpapieren. Mit einem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit verfolgt die UmweltBank ihre Vision, eine lebenswerte
Welt für kommende Generationen zu schaffen.

Die Aktien der UmweltBank AG sind im Freiverkehr der Börse München im Marktsegment m:access und im Scale-Segment der Deutschen Börse gelistet. Die
aktuelle Kursentwicklung ist unter http://www.umweltbank.de/aktie abrufbar. Aus
der Kursentwicklung der Vergangenheit können keine Schlüsse für die Zukunft
gezogen werden.

Disclaimer

Alle Zahlen beziehen sich auf die UmweltBank AG (HGB). Für die Zahlenangaben zum 30. Juni 2026 ist kein Testat vorgesehen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen in Form einer Prognose. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die sich nicht auf
vergangene Daten und Fakten beziehen, sondern auf Annahmen und Schätzungen basieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands der
UmweltBank hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen wider.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen zwangsläufig Risiken und Ungewissheiten. Diese sind daher mit großer Vorsicht zu betrachten. Eine Vielzahl von Faktoren,
wie insbesondere Markt- und Zinsentwicklungen, kann dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse deutlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen und Szenarien enthaltenen Angaben abweichen. Zu den Risiken und Ungewissheiten, die die Umsetzung der Ziele der UmweltBank beeinträchtigen können, gehören auch die allgemeine wirtschaftliche Lage, die
Wettbewerbssituation in den Geschäftsfeldern, in denen die UmweltBank tätig ist, die Entwicklung an den Finanzmärkten sowie die Änderung von bankregulatorischen Vorgaben. Die Einschätzung solcher Faktoren ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, zumal diese Faktoren außerhalb der Kontrolle der UmweltBank liegen.

Sollten diese oder andere Risiken oder Ungewissheiten sich verwirklichen oder sich die den in der Pressemitteilung getroffenen Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als nicht korrekt herausstellen, so können die tatsächlichen
Entwicklungen, Ergebnisse oder Leistungsdaten wesentlich von denjenigen abweichen, die in dieser Pressemitteilung dargestellt oder impliziert werden. Es
kann keine Garantie geben, dass die in der  Pressemitteilung enthaltenen Prognosen zutreffend sind und dort aufgeführte Erwartungen auch tatsächlich
eintreten.

Diese Pressemitteilung beinhaltet keine Empfehlungen zum Erwerb, Halten oder Verkauf einzelner Finanzinstrumente.


 

 


 

Alle veröffentlichten Angaben stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar, sondern geben lediglich allgemeine Informationen zum Fonds. Alleinige Grundlage für den Kauf von Wertpapieren sind die aktuellen Verkaufsunterlagen (Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt, Jahresbericht und Halbjahresbericht) zu den jeweiligen Investmentfonds. Die Verkaufsunterlagen sind kostenfrei bei der jeweiligen Fondsgesellschaft oder unter www.mavinvest.de erhältlich. Alle Angaben sind sorgfältig zusammengestellt, für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Jederzeitige Änderungen sind vorbehalten. Berechnungen der Wertentwicklung erfolgen nach BVI-Methode, d. h. ohne Berücksichtigung eines Ausgabeaufschlages. Ein etwa anfallender Ausgabeaufschlag würde das für die Anlage eingesetzte Kapital und damit die dargestellte Wertentwicklung verringern. Individuelle Kosten wie beispielsweise Gebühren, Provisionen und andere Entgelte (z. B. für die Depotbank) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und würden sich bei der Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken. Angaben zu Entwicklungen des Fonds in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen. Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängig und kann Änderungen unterworfen sein. Nähere steuerliche Informationen enthält der Verkaufsprospekt. Bei der Vermittlung von Fondsanteilen können die MAV Vermögensverwaltung GmbH sowie deren Vertriebspartner Rückvergütungen aus Kosten erhalten, die von der Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß den jeweiligen Verkaufsprospekten dem Fonds belastet werden. Das Angebot von Anteilen dieses Fonds für Privatanleger ist nur in Deutschland und Luxemburg zulässig.

 

 

 

 

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