MAV Invest - Aktienfonds

„Unser Fonds investiert schwerpunktmäßig in Aktien kleinerer und mittlerer Gesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum“, erläutert Ralf Bake, Geschäftsführer der MAV. Auf diesem Weg können Anleger am Wertzuwachs zukunftsträchtiger Unternehmen vorwiegend in Deutschland teilhaben. „Voraussetzung dabei ist eine fundamentale Unterbewertung der ausgewählten Aktien“, erklärt Bake die Anlagestrategie des emittierten Aktienfonds. Darüber hinaus erfolgt je nach Marktsituation eine Ergänzung des Portfolios durch ausgesuchte Standardwerte. „Hinzu kommen Investitionen in Sondersituationen wie beispielsweise Abfindungen, so dass wir unseren Kunden ein Produkt anbieten können, das von einer relativ börsenunabhängigen Entwicklung profitiert“, so Bake.

 

 

MAV Invest: Monatskommentar für September 2026

 

Der österreichische Frucht-, Stärke und Zuckerkonzern Agrana berichtet über das am 31.8. abgeschlossene zweite Geschäftsjahresquartal mit einer Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich ACS. Dieser umfasst das Stärke- (einschließlich Bioethanol) und das Zuckergeschäft und tat sich im vergangenen Jahr schwer. 

 


 

AGRANA erhöht EBIT-​Prognose für Geschäftsjahr 2026|27


 

EBIT-Anstieg im zweiten Quartal 2026|27 wie prognostiziert; Ergebnisstabilisierung im Geschäftsbereich ACS soll sich im zweiten Halbjahr 2026|27 fortsetzen

 

Datum: 28.09.2026


Das Konzern-EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit) der AGRANA Beteiligungs-AG fiel im zweiten Quartal 2026|27 (1. Juni bis 31. August 2026) mit 28,1 Mio. € wie prognostiziert deutlich höher als im Vergleichszeitraum aus (+26,0 %; Q2 2025|26: 22,3 Mio. €).

Im ersten Halbjahr 2026|27 (1. März bis 31. August 2026) erzielte AGRANA ein EBIT von 63,5 Mio. € (H1 2025|26: 28,0 Mio. €). Der sehr deutliche Anstieg resultiert aus der Ergebnisverbesserung im Geschäftsbereich Agricultural Commodities & Specialities (ACS). Der Konzernumsatzerlös betrug 1.700,2 Mio. € (H1 2025|26: 1.691,6 Mio. €).

AGRANA rechnet für das volle Geschäftsjahr 2026|27 mit einem EBIT, das sehr deutlich über dem Vorjahr liegen soll (EBIT 2025|26: 3,2 Mio. €); bisher wurde ein Wert in einer Bandbreite von 70 bis 90 Mio. € erwartet. Auf Basis der Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2026|27 passt AGRANA die EBIT-Bandbreite auf 90 bis 110 Mio. € an. Beim Konzernumsatz wird weiterhin ein leichter Anstieg erwartet.

Neben dem Krieg in der Ukraine verstärkt der seit Ende Februar 2026 eskalierte Konflikt im Nahen und Mittleren Osten die hohe Volatilität auf den Absatzmärkten und den Preisdruck auf den Beschaffungsmärkten. Ausmaß und Dauer der wirtschaftlichen und finanziellen Folgen sind ebenso schwer abschätzbar wie jene der globalen handelspolitischen Verwerfungen.

Die Prognose unterstellt, dass der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten zeitlich und regional begrenzt bleibt, die Versorgung mit Energie und Rohstoffen gesichert ist und im Geschäftsjahr 2026|27 keine massiven Marktverwerfungen eintreten. Etwaig deutliche Rohstoff- und Energiepreissteigerungen sollen in neuen Kundenverträgen weitergegeben werden.

 

 

 


 

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